10.08.2016 – Zukunft der Zusammenarbeit von niedersächsischen und türkischen Hochschulen. 

Zukunft der Zusammenarbeit von niedersächsischen und türkischen Hochschulen.

Abgeordnete Dr. Gabriele Andretta, Michael Höntsch, Dr. Silke Lesemann, Bernd Lynack, Matthias Möhle, Dr. Christos Pantazis, Ulf Prange und Dr. Thela Wernstedt (SPD)

Vorbemerkung der Abgeordneten

Die Beziehungen niedersächsischer Hochschulen zur Türkei zeichnen sich durch zahlreiche Kooperationen in der Forschung und einen intensiven Austausch von Studierenden sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus.

Die Hochschulen haben ein großes Interesse daran, den Austausch der Hochschulen beider Länder in Forschung und Lehre weiterhin zu ermöglichen und auch zukünftig gemeinsame Projekte durchzuführen (siehe beispielsweise den Bericht in der Lüneburger Landeszeitung vom 2. August 2016).

Durch die aktuellen Entwicklungen die Eingriffe der türkischen Regierung in die Strukturen der Hochschulen und in die Wissenschaftsfreiheit wird dieses gefährdet.

1. Welche Kooperationen zwischen niedersächsischen und türkischen Hochschulen gibt es derzeit?

2. Sind der Landesregierung bereits Auswirkungen bekannt, die beispielsweise Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende betreffen, und welche Kooperationen sind davon berührt?

3. Wie bewertet die Landesregierung die Situation, und welche Maßnahmen ergreift sie, um die Mobilität von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Studierenden soweit wie möglich zu erhalten?