25.01.2017 – Wie steht es um die Innovationskraft niedersächsischer Unternehmen?

Wie steht es um die Innovationskraft niedersächsischer Unternehmen?

Abgeordnete Dr. Gabriele Andretta (SPD)

Vorbemerkung der Abgeordneten

Die Innovationsausgaben der deutschen Wirtschaft sind laut einer aktuellen Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung im Jahr 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 8,8 % auf rund 157 Milliarden Euro deutlich gestiegen. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) legen mit einem Plus von 9,9 % überdurchschnittlich zu. Gleichzeitig geht der Anteil der innovationsaktiven Unternehmen jedoch weiter zurück: Lag er im Jahr 2010 noch bei 57,5 %, so ist er auf nur noch 43,6 % gesunken. Innovationskraft ist eine wichtige Voraussetzung, um die großen Zukunftsherausforderungen bewältigen zu können.

1. Wie haben sich die Innovationsausgaben und die Innovationsintensität (Anteil der Innovationsausgaben am Umsatz) niedersächsischer Unternehmen im Vergleich zum Bundestrend entwickelt, differenziert nach Unternehmensgröße (größer und kleiner 500 Beschäftigte)?

2. Wie hat sich der Anteil der KMU an den gesamten Innovationsausgaben der niedersächsischen Wirtschaft entwickelt, und wie bewertet die Landesregierung diese Entwicklung?

3. Welche Maßnahmen ergreift die Landesregierung, um die Basis des forschenden Mittelstandes zu verbreitern und die Innovationskraft von kleinen und mittelständischen Unternehmen zu steigern?