Kontakt in Krisen, die Göttinger Anlaufstelle für Straffällige

Die Landtagsabgeordnete Gabriele Andretta besuchte Kontakt in Krisen, die Göttinger Anlaufstelle für Straffällige. Die Anlaufstelle ist zu Beginn des Jahres vom Rosmarinweg in die Große Breite 10 gezogen. Die Abgeordnete besichtigte die neuen Räumlichkeiten und informierte sich über die Arbeit der Anlaufstelle. Die neuen Räume haben die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter deutlich verbessert. Neben den Büroräumen befindet sich die Teestube, das Herzstück der Anlaufstelle. 

Hier können sich die Hilfesuchenden treffen und gemeinsam Zeit verbringen. Mit einem umfangreichen Hilfeangebot beraten und unterstützen die Mitarbeitenden der Anlaufstelle Inhaftierte, Haftentlassene, Straffällige ohne Hafterfahrung sowie deren Angehörige. Gerade in der Anfangszeit nach einer Haftentlassung  ist es schwierig, im Alltag wieder Fuß zu fassen und einen Neuanfang zu schaffen. Beim Gespräch mit dem Geschäftsführer Herr Abele, sowie seinen Kollegen Herr Goiny aus Lüneburg und Herr Voss aus Braunschweig ging es vor allem um die schwierige Finanzsituation der vom Land geförderten Anlaufstellen. Der bislang im Haushalt der Justizministerin vorgesehene Ansatz reicht nicht aus, um die Arbeit der 14 Anlaufstellen in Niedersachsen abzusichern. Die Abgeordnete sagte zu, sich im Rahmen der anstehenden haushaltsberatungen für eine Erhöhung der Mittel einzusetzen. „Ich begleite die Göttinger Anlaufstelle schon viele Jahre. Ich weiß, welch wertvolle Arbeit dort für die Betroffenen, aber auch für die Gesellschaft geleistet wird. 

Wenn es gelingt, erneute Straffälligkeit zu vermeiden und einen Neuanfang nach der Haft zu ermöglichen, profitieren alle davon“, ist sich die Abgeordnete sicher.