„Stoppt Diskriminierung von Menschen mit HIV“ – unter dieser Botschaft steht der diesjährige Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember.

Foto: Peter Graefe/AHN

„Der Weltaidstag ruft uns ins Bewusstsein, dass HIV immer noch nicht besiegt ist. Im Gegenteil: in Osteuropa nehmen die Neuansteckungen weiter zu, deshalb bleibt die Bekämpfung von Aids eine große Herausforderung.“ so Dr. Gabriele Andretta anlässlich des Welkt-AIDS-Tages am 1. Dezember.

Wir Abgeordnete von SPD, CDU, Grünen und FDP im Niedersächsischen Landtag haben ein  Zeichen für ein respektvolles Miteinander ohne Diskriminierung und Vorurteile gegenüber HIV-positiven Menschen gesetzt. Hierzu hat die Aidshilfe Niedersachsen uns im Rahmen einer Informationskampagne mit bunten Leuchtwürfeln abgelichtet. Diese tragen die Aufschrift „n = n“. Die Formel ist Ausdruck der Kernbotschaft der letzten Weltaidskonferenz: nicht nachweisbar = nicht übertragbar.

„Wir wollen damit die gute Nachricht in die Welt tragen, dass HIV unter Therapie nicht übertragbar ist. Wenn HIV nicht übertragbar ist, haben Menschen weniger Angst. Dann gibt es auch weniger Zurückweisung von Menschen mit HIV“, betont Imke Schmieta, Geschäftsführerin der Aidshilfe Niedersachsen (AHN).

Denn zehn Jahre nach der Erkenntnis, dass die konsequente Einnahme eines bewährten Medikamentenmix die Gefahr einer Übertragung bannt, wissen darüber in Deutschland nur zehn Prozent der Bevölkerung Bescheid. Dies wird sich hoffentlich mit der Kampagne n=n ändern.

Weitere Informationen zur Kampagne unter:

https://www.niedersachsen.aidshilfe.de/artikel/unsere-leuchtende-n-n-kampagne-zum-welt-aids-tag-am-01-dezember-hiv-ist-unter-therapie-nicht