38 Millionen Euro für den Neubau des Heart & Brain Centers der Universitätsmedizin bewilligt

Klinikum Gottingen Foto: Jan Vetter

Der Finanzausschuss des Niedersächsischen Landtages hat heute 38 Millionen Euro für den Bau des Heart & Brain Center der UMG Göttingen (HBCG) freigegeben, teilt die Göttinger Landtagsabgeordnete Gabriele Andretta mit.

„Das HBCG wird ein weiterer Leuchtturm der Universitätsmedizin Göttingen sein,“ so die Göttinger Abgeordnete. Im Zentrum des HBCG werde die Erforschung des Zusammenhangs von Herz-Kreislauferkrankungen sowie neurologischen und neuro-muskulären Erkrankungen stehen. Trotz der großen Bedeutung dieser Erkrankungen sei aufgrund der fachlichen und räumlichen Trennung von Kardiologie und Neurologie eine systematische Erforschung der Zusammenhänge, gegenseitigen Abhängigkeiten und Mechanismen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie neurologischen und neuro-muskulären Erkrankungen bisher schwierig.  

„Der neue Forschungsbau wird die interdisziplinäre Zusammenarbeit auf höchstem wissenschaftlichem Niveau ermöglichen. Die Forschungsprogramme am HBCG werden zum Magneten für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus aller Welt werden“, ist sich Andretta sicher.

Zum Hintergrund

Der Wissenschaftsrat hatte 2017 das Vorhaben ohne Einschränkungen befürwortet, die Gemeinsame Wissenskonferenz (GWK) sich dem Votum angeschlossen und die Förderung beschlossen. An der Finanzierung des Neubauvorhabens beteiligt sich der Bund mit 15,5 Millionen, das Land mit gut 22 Millionen und die UMG mit 340.000 Euro.