Unterwegs im Wahlkreis – Besuch bei my.worX

Zwei Tage lang war ich zusammen mit meinem Kollegen Thomas Oppermann in Göttingen auf „Corona-Tour“. Wir wollten uns über die Folgen der Corona-Pandemie bei Einrichtungen vor Ort informieren und gleichzeitig mit unseren Gesprächspartnern einen Ausblick nach vorne wagen.

Station 1: Die my.worX gGmbH in Göttingen – Berufsbildung und Arbeitsplätze für Menschen mit seelischer Behinderung

Am ersten Tag starteten wir mit einem Besuch bei my.worx. Die my.worX gGmbH wurde 2007 als Tochter der  Ifas gGmbH (Institut für angewandte Sozialfragen) gegründet. Bei my.worX finden Menschen mit psychischen Erkrankungen eine dauerhafte Beschäftigung. Sie erhalten eine individuelle berufliche Bildung und Orientierung. So können sie langfristig am Arbeitsleben teilhaben.

Viele Göttingerinnen und Göttinger kennen my.worX durch den Geschäftszweig „göttinger müsli company“ (https://www.muesli-company.de/). Neben den tollen Müslimischungen und Snacks betreibt mx.worx auch mehrere Kantinen und Bistros sowie einen Cateringservice, bietet vielfältige Dienstleistungen für Unternehmen und Privatpersonen rund um die Digitalisierung von Dokumenten, Fotos, Videos und Musik. Der Bereich Logistik erbringt vielfältige Dienstleistungen für Unternehmen und betreibt den Bücher-Shop my.booX. Und wer seinen Drahtesel wieder auf Vordermann bringen möchte, ist in der Fahrradwerkstatt bestens aufgehoben. Zu guter Letzt führt my.worX für Unternehmen Montage- und Konfektionierungsarbeiten aus.

Geschäftsführer Dietmar Thiele hatte sich vor Kurzem an uns gewandt, um auf die schwierige Finanzierungssituation von sozialen Betrieben durch die Corona-Folgen hinzuweisen. Zwischenzeitlich konnte die Weiterfinanzierung von Einrichtungen und Diensten der Wiedereingliederungen durch die Landesregierung gesichert werden. Nun geht es darum, Voraussetzungen für eine Wiederaufnahme des Betriebes bei gleichzeitigem Infektionsschutz zu schaffen und umzusetzen.

Herr Thiele schilderte uns eindrucksvoll die Herausforderungen, die seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Tag für Tag durch Corona zu meistern haben und gab uns hierbei einen informativen Einblick in die vielen Geschäftsfelder der ifas gGmbh und von my.worX.

Vieles aus dem Gespräch werde ich mit nach Hannover nehmen und helfen, dafür Sorge zu tragen, dass Einrichtungen wie ifas und my.worX im Fokus der Politik bleiben. An dieser Stelle meinen Dank und große Wertschätzung für das, was die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den vielen sozialen Unternehmen in dieser uns alle herausfordernden Zeit für unsere Gesellschaft leisten!