Landtag macht Weg frei für die Umsetzung des Masterplans der UMG

Klinikum Gottingen Foto: Jan Vetter

Die Göttinger Landtagsabgeordnete Gabriele Andretta (SPD) begrüßt, dass mit der Unterrichtung des Haushalts- und Finanzausschuss des Landtages dem Masterplan und der baulichen Entwicklungsplanung für den Neubau der Universitätsklinik ein wichtiger Meilenstein gesetzt wurde. Die Entwicklungsplanung beschreibt alle Maßnahmen, die gemäß dem Sondervermögen zur Nachholung von Investitionen in der Krankenversorgung an der Universitätsmedizin Göttingen finanziert werden sollen. Der Masterplan und die bauliche Entwicklungsplanung sind eine der Voraussetzungen zur Aktivierung des Sondervermögens Hochschulmedizin.  „Die Zustimmung des Ausschusses heute ist eine wichtige Wegmarke zur Realisierung des Bauvorhabens. Der Weg ist jetzt endlich frei, um zügig mit der Planung zu beginnen und die erste Baustufe (Bettenhaus und Zentral OP, Herz-, Neuro- und Notfallzentrum) in Angriff zu nehmen“, so die Abgeordnete.

Zuvor hatte die Dachgesellschaft Bauvorvorhaben Hochschulmedizin Niedersachsen (DBHN) ein positives Votum zur Entwicklungsplanung inclusive der Gesamtfinanzplanung der Krankenversorgung abgegeben.  Die Bauliche Entwicklungsplanung wurde auf Grundlage des Masterplans vom April 2020 erstellt und sieht zunächst drei Baustufen der Krankenversorgung vor.

Andretta: „Für die Universitätsmedizin Göttingen und die medizinische Versorgung in der Region ist eine zügige bauliche Erneuerung der Krankenversorgung von existentieller Bedeutung. Durch die gestoppte Vergabe von Baustufe 1 an einen Generalunternehmer ist wertvolle Zeit verloren gegangen. Ich bin mir aber sicher, dass der Vorstand der Universitätsmedizin alles in seiner Macht Stehende tun wird, um den Neubau voranzutreiben.“

Andretta weist abschließend daraufhin, dass bis zur Fertigstellung des Neubaus die Betriebssicherheit des Hauptgebäudes sichergestellt werden muss. Die dafür notwendigen Erhaltungs- und Sanierungsmaßnahmen werden für die nächsten Jahre mit 126 Millionen Euro beziffert. Diese Mittel müssten zusätzlich vom Land zur Verfügung gestellt werden.