Landtag sicher 638 Millionen für die erste Baustufe der UMG

Klinikum Gottingen Foto: Jan Vetter

Nachdem der Haushaltsausschuss des Niedersächsischen Landtags auf seiner letzten Sitzung grünes Licht für die Baugesellschaft der UMG gegeben hat, stimmte der Ausschuss heute dem Maßnahmenfinanzierungsplan für die Realisierung der ersten Baustufe der Universitätsmedizin Göttingen zu. Dazu erklärt die Göttinger Abgeordnete Dr. Gabriele Andretta (SPD): „Die Entscheidung heute ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Realisierung des Neubauvorhabens. Die erste Baustufe kann jetzt von der UMG zügig in Angriff genommen werden und der Auftrag für die Planung erteilt werden“.

Im ersten Bauabschnitt sollen der Zentral-OP, das Herz- und Neurozentrum sowie die Zentrale Notaufnahme entstehen. Die vorgesehenen Mittel für Baukosten inklusive Erstausstattung und Großgeräte umfassen 638 Millionen Euro, die reine Baumaßnahme wird zurzeit mit 410 Millionen Euro gerechnet. Die Mittel werden vom Land aus dem Sondervermögen Hochschulmedizin zur Verfügung gestellt. In der 2. Baustufe sollen dann das Eltern-Kind-Zentrum mit einem zweiten OP-Zentrum und in der dritten Baustufe das Bildgebende Diagnostik Zentrum (Radiologie, Neuroradiologie) gebaut werden.  Auch hierfür stehen die Mittel aus dem Sondervermögen bereit.  Durch die Realisierung dieser ersten drei Baustufen könne die bauliche Erneuerung der wichtigsten Bereiche der Krankenversorgung und damit die medizinische Versorgung in der Region sichergestellt werden, so die Abgeordnete.

Andretta weist abschließend erneut daraufhin, dass bis zur Fertigstellung des Neubaus die Betriebssicherheit des Hauptgebäudes gewährleistet werden muss. Die dafür notwendigen Erhaltungs- und Sanierungsmaßnahmen werden für die nächsten Jahre mit 126 Millionen Euro beziffert. Diese Mittel müssten noch zusätzlich vom Land zur Verfügung gestellt werden.