Änderung der Niedersächsischen Bauordnung ist ein großer Schritt zu mehr bezahlbarem Wohnraum

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Mit der Änderung der Niedersächsischen Bauordnung (NBauO) und dem neuen Niedersächsischen Gesetz zur Erleichterung der Schaffung von Wohnraum (NES-WoG) soll nach Willen der Landesregierung der Wohnungsbau in Niedersachsen gestärkt und somit der Wohnungsnot entgegengewirkt werden.

„Durch die Aufnahme einer sogenannten Typengenehmigung in die Bauordnung ist es künftig möglich, eine Genehmigung für einen Bautyp zu erhalten und diesen dann mehrfach – auch an verschiedenen Orten – zu bauen“, erläutert die Göttinger Landtagsabgeordnete Dr. Gabriele Andretta.

Mit den verabschiedeten Änderungen werden weiterhin Lückenbebauungen und Dachausbauten im Bestand erleichtert. So kann einfacher zusätzlicher Wohnraum in bereits erschlossenen Gebieten geschaffen werden, informiert Andretta weiter.

„Bezahlbaren Wohnraum zu schaffen ist unser oberstes Ziel“, so die Landtagsabgeordnete zu dem in der letzten Woche im Landtag beschlossenen Gesetz. Die SPD-geführte Landesregierung will bis 2030 mit einem Bündel an Maßnahmen 40.000 Neubauwohnungen schaffen, um so dem steigenden Preisdruck bei den Mieten zu begegnen.

„Die nun verabschiedeten Regelungen werden zu einer Reduzierung der Baukosten und zu schnelleren Planungsverfahren führen“, ist sich Andretta auch durch Rückmeldungen aus der Wohnungswirtschaft sicher.