Zukunft der Produktionsschule gesichert

Bild von Rudy and Peter Skitterians auf Pixabay

Gute Nachrichten für die Göttinger Produktionsschule zum Jahresende überbrachte die Göttinger Landtagsabgeordnete Dr. Gabriele Andretta (SPD): „Ich freue mich, dass es nach langem Ringen doch noch gelungen ist, den Kultusminister davon zu überzeugen, dass die Produktionsschule eine zusätzliche Schulsozialarbeiterstelle erhält.  Damit ist die Zukunft dieses Vorzeigeprojektes für Südniedersachsen gesichert.“ Die Abgeordnete setzt sich seit vielen Jahren für die Göttinger Produktionsschule ein, die Jugendlichen mit Schulvermeidungsverhalten erfolgreich einen neuen Weg zu einem Schulabschluss aufzeigt.

In der Produktionsschule werden 13- bis 16-Jährige, die noch schulpflichtig sind, jedoch auf Regelschulen ohne begleitende Maßnahmen scheitern, beschult und auf einen Schulabschluss vorbereitet. Sie verfügt über 18 Plätze. Die Produktionsschule wurde 2007 – damals noch als Außenstelle der der Heinrich-Heine-Schule – mit dem Ziel, die Schulabschlussquote zu steigern, durch den Rat der Stadt Göttingen gegründet. Seit diesem Sommer ist die Schule eine offizielle Außenstelle der Geschwister Scholl-Gesamtschule. Der Unterricht erfolgt jahrgangsübergreifend in Kleingruppen und hat meist Projektcharakter. Träger der Einrichtung ist die städtische Beschäftigungsförderung (BFGoe), die neben der Produktionsschule auch weitere Projekte zur Schulpflichterfüllung betreibt.

Die SPD-Stadtratsfraktion hatte damals die Gründung der Produktionsschule maßgeblich mit vorangetrieben. Der Fraktionsvorsitzende Tom Wedrins, der auch Leiter der Geschwister-Scholl-Gesamtschule ist, erklärt: „Ich freue mich, dass die wichtige Arbeit der Produktionsschule  – nicht zuletzt durch die Hartnäckigkeit von Gabi Andretta – durch den Kultusminister anerkannt wird. In der Produktionsschule bekommen schwierige Schülerinnen und Schüler eine neue Chance, die in den Regelschulen aus verschiedensten Gründen gescheitert sind. Die Göttinger Produktionsschule und die städtische Beschäftigungsförderung Göttingen machen hier einen super Job!“

„Das Konzept der Produktionsschule hat sich in Göttingen bewährt.  In der Vergangenheit haben 70% der Schüler und Schülerinnen einen Schulabschluss geschafft, die ansonsten die Schule ohne Abschluss verlassen hätten Es steht und fällt jedoch mit der Möglichkeit, individuell auf die Schülerinnen und Schüler eingehen zu können. Die Sozialarbeiterstelle unterstützt die erfolgreiche Arbeit der Schule und ist eine gute Investition in die Zukunft der Jugendlichen“, so Andretta und Wedrins abschließend.