Göttinger Theaterprojekte erhalten Fördergelder vom Land

Das Land Niedersachsen fördert in diesem Jahr 32 Produktionen der professionellen freien Theaterszene mit insgesamt 485.000 Euro, teilt die Göttinger Landtagsabgeordnete Dr. Gabriele Andretta mit.

„Unsere freien Theater leisten einen unverzichtbaren Beitrag für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Mehr denn je brauchen wir zurzeit die starke Stimme der Theater“, macht Andretta angesichts der dramatischen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Theater und die Kulturszene deutlich.

„Ich freue mich daher, dass in diesem Jahr gleich drei Göttinger Projekte von der Landesförderung profitieren. Das zeigt abermals die hohe künstlerische Qualität der freien Theaterlandschaft in Göttingen“, freut sich die Göttinger Landtagsabgeordnete.

Neben den auch schon im letzten Jahr geförderten freien Theaterprojekten der „werkgruppe2“ und dem „boat people projekt“ erhalten dieses Jahr auch die „Stillen Hunde“ eine Landesförderung.

Laut dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur wurden von 48 eingereichten Projektanträgen u.a. aus den Bereichen Kinder- und Jugendtheater, Tanz und spartenübergreifende Projekte 32 Vorhaben ausgewählt. Entscheidend für die Auswahl seien die Empfehlungen des ehrenamtlich besetzten Theaterbeirats, der sich aus unabhängigen Expertinnen und Experten der freien Theaterszene zusammensetzt und die Projektanträge im Bereich der Freien Theater begutachtet, so das Ministerium.

Die werkgruppe2 erhält wie auch schon im Vorjahr 15.000 Euro vom Land für die Produktion „Leiber. Eine dokumentarische Inszenierung über die Realität von Körpern“, ebenso wie das boat people projekt für die Produktion „GELD“. Mit 18.000 Euro wird das Stück der „stille hunde theaterproduktionen“ unter dem Arbeitstitel „Black Box: Andrias scheuchzeri ff.“ gefördert.

Abschließend weist Andretta darauf hin, dass Freie Theater von Sommer an Anträge auf Projektförderung im Jahr 2022 sowie Anträge auf Konzeptionsförderung für die Förderperiode 2022 – 2024 stellen können. Die Frist läuft hierzu bis zum 15. Oktober 2021.