Rekordförderung des Landes für den ÖPNV

Das Land Niedersachsen fördert in diesem Jahr insgesamt 324 Einzelprojekte (2020: 228 Projekte) im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Hierbei wurde die Fördersumme gegenüber dem Rekordniveau der Vorjahre (95,4 Mio. Euro in 2020) mit 157 Millionen noch einmal deutlich angehoben.

„Der ÖPNV ächzt durch geringe Auslastung unter den Folgen der Corona-Pandemie.  Wir müssen daher gerade in diesen schwierigen Zeiten neben dem ÖPNV-Rettungsschirm die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger nachhaltig verbessern, attraktive Alternativen zum Auto schaffen und unsere Umwelt schützen“, so die Göttinger Landtagsabgeordnete Dr. Gabriele Andretta.

Neben Infrastrukturprojekten wie dem Um-, Ausbau und der Grunderneuerung von Bushaltestellen, zentralen Omnibusbahnhöfen und Busbetriebshöfen, Park&Ride- und Bike&Ride-Anlagen, liegt ein Schwerpunkt auf der umweltfreundlichen Modernisierung des Omnibus-Fuhrparks.

In der Stadt Göttingen werden wie auch im Vorjahr durch das Land die Beschaffung von 6 Omnibussen bei den Göttinger Verkehrsbetrieben (GöVB) mit voraussichtlich knapp 1,4 Million Euro gefördert.

Seit 2018 stellen die Göttinger Verkehrsbetriebe ihre Bus-Flotte nach und nach auf Plug-In-Hybrid- und Elektrobusse um. Bereits zwölf solcher Busse fahren in Göttingen, weitere sechs können nun dank der Landesförderung dazukommen.

„Busfahren an sich entlastet schon unsere Umwelt. Das Land ermöglicht mit der kontinuierlichen Förderung von Hybridbussen den Göttinger Verkehrsbetrieben einen zusätzlichen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz, zu dem sie allein nicht in der Lage wären“, freut sich Andretta über den weiteren umweltfreundlichen Ausbau der Göttinger Busflotte. Das Busbeschaffungsprogramm geht auf einen Beschluss der damaligen rot-grünen Landesregierung aus 2015 zurück.

Neben den Investitionen in die Busbeschaffung wird wie im Vorjahr auch die Grundsanierung von 16 Bushaltestellen im Stadtgebiet gefördert. Von den Gesamtkosten von etwa 584.000 Euro werden 75% vom Land finanziert.