61,5 Millionen für zukunftssichere Innenstädte in Niedersachsen

Innenstadt Göttingen, Weender Strasse; Foto:Jan Vetter

„Wir müssen neue Akzente setzen, damit auch in Zukunft unsere Innenstadt ein Anziehungspunkt für alle Bevölkerungsgruppen bleibt: zum Einkaufen, Essen, Bummeln, Kultur genießen, zum Wohnen oder Arbeiten. Die Corona-Pandemie hat die Notwendigkeit, unsere Innenstädte umzubauen, innovative Wege zu gehen, noch einmal verstärkt“, so die Göttinger SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Gabriele Andretta. 36 Städte und Gemeinden in Niedersachsen können sich laut Andretta bis zum 21.04.2022 daher für die Aufnahme in das EU-Programm „Resiliente Innenstädte“ bewerben.

Das Förderprogramm soll laut dem Niedersächsischen Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung den Städten und Gemeinden eine behutsame Umgestaltung der Innenstädte ermöglichen: Lebendigkeit und Nutzungsvielfalt führen zu einer Abkehr von Monostrukturen, Beteiligungsprozesse an der Gestaltung der Innenstadt erhöhen Akzeptanz und Kreativität, die Stärkung klimagerechter Mobilitätskonzepte und eine umweltgerechtere Flächengestaltung schaffen Aufenthaltsqualität und Zukunftsfähigkeit. „Das Programm ermöglicht den Kommunen viel Freiraum bei der Ausgestaltung der konkreten Maßnahmen. Es ist eine große Chance, unsere Innenstädte zukunftsfähig aufzustellen“, so Andretta.

Für die Förderperiode bis 2027 stehen insgesamt 61,5 Millionen Euro für Niedersachsen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Stärkung der Innenstädte zur Verfügung. Die Stadt Göttingen könnte bei erfolgreicher Aufnahme in das Programm mit bis zu 4,2 Millionen Euro für Projekte zur Stärkung der Innenstadt rechnen.